| Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein
Gebot von der St. Remberti Gemeinde ausging, daß ein Ferienheim
gegründet würde. Und diese Gründung war die allererste und geschah zu
der Zeit, da Dr. Kuhlmann Bauherr bei Remberti war. Und jedermann ging,
daß er ein Grundstück fände, ein jeglicher an seinen Ort. Da machte
sich auch auf Heinz Baumann von Remberti, aus der Stadt Bremen in das
Ostseeland zu einem Dorf, das da heißt Hohenfelde, darum, daß er von
zu Hause aus selbst vom Dorf kam, auf daß er ein Grundstück fände
für Remberti und seine vertraute Jugend , die wurden immer mehr. Und
als er daselbst war, kam die Zeit, daß er ein Grundstück kaufen
sollte. Und er kaufte sein erstes Grundstück und wickelte es in
Stacheldraht und ließ es mit Erde ausfüllen, denn er hatte keinen Zoll
trockenen Bodens auf diesem Grundstück. |
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Und es waren Bauarbeiter in derselben Gegend
auf dem Felde bei ihren Baustellen, die hüteten des Nachts ihre
Bierkästen und siehe des Bauherrn Bote trat zu ihnen und die Größe
des Auftrages leuchtete um sie und sie freuten sich sehr. Und der
Bauherr sprach zu ihnen: "Fürchtet euch nicht, siehe ich
verkündige euch große Freude, die ganz Remberti widerfahren wird, denn
euch ist heut' der Bauplan erteilt, welcher ist für ein Ferienheim im
Radeland bei dem Dorf Hohenfelde. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet
finden das Grundstück mit Stacheldraht umwickelt und mit Erde
angefüllt." Und alsbald war da in dem Ferienheim die Menge der
Rembertianer, die lobten den Pastor und sprachen: "Ehre sei der
guten Küche, Friede den Leitern und den Teilnehmern ein Wohlgefallen.
Verfasst und vorgetragen von Wolfram Baumann im Sommer
1969 in Hohenfelde, anlässlich der Feier 20 Jahre Sommerfreizeiten für
Jugendliche |